Speaker1: Also es ist ja so, dass ich jetzt seit dem 3.1.2021 diesen Podcast habe und
Speaker1: natürlich fragt man sich immer wieder als Podcaster, was kann ich noch anders
Speaker1: machen, was kann ich verbessern,
Speaker1: wie kann ich quasi den Hörenden auch noch mehr Mehrwert bieten im Grunde.
Speaker0: Hallo und herzlich willkommen beim Podcast übers Podcasten.
Speaker0: Mein Name ist Brigitte Hagedorn. Heute spreche ich mit Bertram Kasper. Wieder.
Speaker0: Denn wir haben bereits vor gut vier Jahren miteinander gesprochen über seinen
Speaker0: Podcast und seine Vision oder Mission Gelassen älter werden hier im PüP.
Speaker0: Sein Podcast Gelassen älter werden für Menschen 60 plus, den gibt es schon seit
Speaker0: Januar 2021, hat sich mächtig entwickelt.
Speaker0: Und jetzt gibt es das Buch zum Podcast. Die größte Reise deines Lebens.
Speaker0: Außerdem gibt es eine App, gut altern, und ich möchte mit Bertram über all diese
Speaker0: Dinge und den Erfolg seines Podcasts sprechen.
Speaker0: Und ich bin mir sicher, dass Sie und ich viele Anregungen für erfolgreiches
Speaker0: Podcasten bekommen. Hallo Bertram.
Speaker1: Ja, hallo Brigitte. Schön, dass ich wieder hier sein kann.
Speaker0: Schön, dass du dir die Zeit nimmst. Und ich habe in deinem Buch gelernt,
Speaker0: diese Woche ist eine rote Woche.
Speaker0: Das heißt, es ist Zeit für solche Gespräche.
Speaker1: Genau.
Speaker0: Als wir das letzte Mal gesprochen hatten, gehörte ich eigentlich noch gar nicht zu deiner Zielgruppe.
Speaker0: Mittlerweile bin ich auch 60, ein ganz bisschen plus.
Speaker0: Und mich hat dein Buch persönlich auch sehr, sehr berührt.
Speaker0: Und mir hat die Idee gefallen, Buch und Podcast miteinander zu verbinden.
Speaker0: Wie ist denn die Idee überhaupt gekommen? Irene Kurka hat zum Beispiel schon
Speaker0: mehrere Bücher zu ihrem Podcast Neue Musik Leben gemacht und auch ich habe in meinem Podcast Buch zu,
Speaker0: ja wenn es passte,
Speaker0: quasi auf meine Podcast Episoden hingewiesen und QR-Codes eingebettet, abgedruckt,
Speaker0: genau, wenn das die Inhalte ergänzen konnte.
Speaker0: Wie bist du da vorgegangen?
Speaker0: Also hast du dir einen Verlag gesucht, bist dann da hingegangen und hast gesagt,
Speaker0: hören Sie sich mal meinen Podcast an.
Speaker1: Ja, genau. Also die Anfrage kam im Grunde über einen Verlag.
Speaker1: Also ich habe mir keinen Verlag gesucht, sondern es kam ein Verlag auf mich
Speaker1: zu, nämlich der Now Verlag aus München.
Speaker1: Das ist ein Imprint vom Next Level Verlag. Ja.
Speaker1: Der Ulrich Erlenspiel, ein bekannter Verleger, der lange bei Greve & Unser gearbeitet
Speaker1: hat, der fand es toll, wie ich podcaste, nämlich eher authentisch,
Speaker1: eher zurückhaltend, nicht so geleckt wie ein Journalist.
Speaker1: Das hat ihm gut gefallen und dann hat er mich gefragt, ob ich nicht Lust hätte,
Speaker1: über dieses Thema des gelassene Älterwerdens ein Buch zu schreiben.
Speaker0: Das ist ja toll und da hast du dir direkt gedacht, naja klar, warum nicht?
Speaker1: Ja, ich habe mir das gedacht, aber nicht so, wie ich das vielleicht mit 35,
Speaker1: also mit 35, ich kann mich noch erinnern, ich bin gerade spazieren gegangen
Speaker1: übers Feld, da kam der Anruf und damals mit 35 hätte ich Jubelsprünge gemacht
Speaker1: und zwar sofort, also ich hätte, wäre ausgeflippt sozusagen.
Speaker1: Und jetzt hatte ich mich ja relativ eingegroovt in meine dritte Lebensphase
Speaker1: und habe ein knappes Jahr nicht mehr gearbeitet und mir ging es total gut damit.
Speaker1: Und also habe ich gesagt, ich muss mir das erstmal alles in Ruhe anschauen,
Speaker1: muss mich mal mit Ihnen und dem Verlag beschäftigen.
Speaker1: Ich habe dann eine gute Freundin von mir dazu geholt, die Tamara Dietl,
Speaker1: die sich mit solchen Dingen auch auskennt.
Speaker1: Und habe dann erst mal das alles so sacken lassen in mich hinein quasi und habe
Speaker1: mir sehr genau überlegt, ob ich das machen will oder nicht.
Speaker1: Dann gab es so zwei, drei Calls mit dem Verlag und erst dann habe ich mich wirklich entschieden.
Speaker0: Und es ist ein schönes Buch geworden.
Speaker1: Ja, danke, danke, ja.
Speaker0: In deinem Buch machst du eine Liste, wie du deine, du nennst es,
Speaker0: Freitätigkeit gestalten willst.
Speaker0: Also die Zeit in deinem Ruhestand, das Wort magst du nicht so gerne.
Speaker1: Richtig, ja. Also ich finde den Begriff...
Speaker1: Von der Gudrun Behm-Steidelgut, das ist eine Professorin, mit der ich befreundet
Speaker1: bin, die nennt es Lebensphasefreiheit.
Speaker1: Und dann gibt es noch einen österreichischen Wissenschaftler,
Speaker1: der schon leider verstorben ist im letzten Jahr, Ende des letzten Jahres, der Leopold Stieger.
Speaker1: Der hat den Begriff Lebensphase Freitätigkeit gewählt und in beiden steckt eben
Speaker1: das Wort frei und bei dem Leopold Stieger steckt noch das Wort Tätigkeit drin
Speaker1: und mir ist es eben total wichtig zu entscheiden,
Speaker1: frei zu entscheiden, wofür ich tätig sein will und das ist quasi für mich auch
Speaker1: die neue Qualität in dieser dritten Lebensphase.
Speaker0: In deinem Buch machst du eine Liste und unter anderem stand dort Podcasts professionalisieren.
Speaker0: Was hast du darunter verstanden und wie hast du das dann gemacht?
Speaker1: Also es ist ja so, dass ich jetzt seit dem 3.1.2021 diesen Podcast habe und
Speaker1: natürlich fragt man sich immer wieder als Podcaster, was kann ich noch anders machen,
Speaker1: was kann ich verbessern, wie kann ich quasi den Hörenden auch noch mehr Mehrwert bieten im Grunde.
Speaker1: Und klar war, dass ich diese Zeit, wo ich nicht mehr arbeite,
Speaker1: auch dafür verwende, was ich mit meinem Podcast anstellen will.
Speaker1: Und ich erzähle mal zwei, drei Sachen, die ich gemacht habe,
Speaker1: so während ich noch gearbeitet habe.
Speaker1: Da ist schon die Idee entstanden, eine jüngere Co-Hostin dazuzuholen.
Speaker1: Und diesen Punkt hatte ich dann im Grunde schon noch auf meiner Liste stehen,
Speaker1: als ich das Buch geschrieben habe, aber der war schon realisiert.
Speaker1: Und so ist die Katharina Maria Klein dazugekommen aus Hamburg,
Speaker1: eine junge Frau, die eben ganz viel auch mit dem Thema Älterwerden sich schon beschäftigt hat.
Speaker1: Und diese Doppelperspektive quasi von jemandem, der etwas älter ist und von
Speaker1: jemandem, der etwas jünger ist, das hat den Podcast im Grunde sehr bereichert.
Speaker1: Das war so ein erster wichtiger Schritt.
Speaker1: Und das Zweite, was ich dann gemacht habe, Ich habe nochmal ein anderes Format
Speaker1: entwickelt, um ein bisschen flexibler auch in der Produktion zu sein.
Speaker1: Und dieses Format heißt G-Stock und Grips. Und da mache ich sowas wie,
Speaker1: man könnte sagen, Poetry Slam.
Speaker1: Wo es um das Thema Älterwerden geht. Und das sind in der Regel so Kurzepisoden,
Speaker1: die dauern fünf bis acht Minuten.
Speaker1: Und dafür schreibe ich Texte, die ja wie ein Poetry Slam im Grunde sind.
Speaker1: Und das spiele ich dann immer mal wieder aus, wenn ich quasi eine Lücke habe
Speaker1: in meiner normalen Frequenz von dem Podcast.
Speaker1: Genau. Und was ich auch ganz neu gemacht habe, ich habe das Intro neu gemacht.
Speaker1: Das kann man jetzt hören, das erste Mal am 16.
Speaker1: April, da ist das Intro neu, das hat mir ein Freund nochmal neu aufbereitet
Speaker1: im Grunde, das bringt nochmal einen anderen Klang mit hinein.
Speaker1: Und wovon ich immer noch träume, was aber noch nicht realisiert ist,
Speaker1: dass ich nochmal mehr, da ist so der Emma Stracke mit seinem Podcast Alter,
Speaker1: was geht, ein Vorbild, dass ich nochmal so Funfacts einbaue,
Speaker1: die dann auch entsprechend mit einer anderen Musik unterlegt sind,
Speaker1: dass ich vielleicht mehr Geräusche noch inkludiere in den Podcast,
Speaker1: sodass das Hörerlebnis ein anderes wird. Aber da bin ich noch dran.
Speaker0: Du hast gerade gesagt, dass Katharina Maria Klein,
Speaker0: Co-Host ist, hätte den Podcast bereichert. Wie stellst du das fest?
Speaker1: Also die hörenden Zahlen sind dadurch gestiegen.
Speaker1: Das ist schon mal etwas, was wirklich abzusehen ist.
Speaker1: Das schwankt zwar natürlich auch, das geht mal hoch und runter,
Speaker1: aber dennoch merkt man, mit dem Beginn ihres Einstieges hat sich da nochmal
Speaker1: deutlich was verändert. Das kann man richtig gut sehen an den Zahlen.
Speaker1: Und das ist so der eine Punkt. Und der andere Punkt ist, es eröffnet uns auch
Speaker1: nochmal quasi jüngere Gäste einzuladen, weil sie natürlich auch Kontakte hat
Speaker1: zu interessanten Menschen.
Speaker1: Und diese interessanten Menschen laden wir dann eben auch in unseren Podcast
Speaker1: ein und wir haben dann oft so eine Dreierkonstellation, wo wir dann ein Thema
Speaker1: aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchten können. Und das ist total wertvoll.
Speaker1: Also das bereichert, finde ich, den Podcast total.
Speaker0: Dann geht der allerdings ein bisschen von dem 60 plus weg, oder?
Speaker1: Ja, indirekt. Also ich würde sagen
Speaker1: gar nicht direkt, weil wir dann mit den Menschen eben über zum Beispiel,
Speaker1: wie ist denn das Zusammenspiel der Generation der Babyboomer mit der Generation
Speaker1: Z oder mit der Generation Y, wenn wir jüngere Menschen dabei haben.
Speaker1: Das heißt, wir haben da eine weitere Perspektive drin und betrachten sozusagen
Speaker1: dann, wie guckt denn eine jüngere Generation auf die Babyboomer?
Speaker1: Was sind da verbindende Elemente? Was sind vielleicht auch trennende Elemente?
Speaker1: Und was sind auch Aspekte, wo wir wirklich sagen müssen, da müssen wir zusammenarbeiten?
Speaker1: Denn ich vertrete ja auch die These, dass es ganz wichtig ist,
Speaker1: über Generationen hinweg miteinander die Themen anzupacken und nicht so das
Speaker1: Trennende innerhalb der Generationen hervorzustellen.
Speaker0: Wir werden ja schließlich auch mit diesen Generationen älter.
Speaker1: Absolut, absolut. Ein ganz wichtiger Punkt.
Speaker0: Du hast gerade gesagt, dass du von diesem G-Stock und Krips,
Speaker0: also diese kurzen Solo-Folgen mit Dichtkunst, Wortkunst im Takt 60 Plus heißt es auch als Nebentitel,
Speaker0: also G-Stock und Krips, Wortkunst im Takt 60 Plus.
Speaker0: Dass du die mal dazwischen schiebst. Du sendest alle ein bis zwei Wochen.
Speaker1: Genau, im Moment habe ich eben im Zusammenhang auch mit der Buchpromotion haben
Speaker1: wir wieder einen wöchentlichen Takt.
Speaker1: Genau, aber wir wechseln immer mal zwischen wöchentlich und zweiwöchentlich.
Speaker0: Hast du gemerkt, ob sich das irgendwie auf die Hörerzahlen auswirkt?
Speaker0: Weil ich bin ja immer so ein großer Fan von Regelmäßigkeit.
Speaker1: Ja, genau, absolut. Also wir haben, wie soll ich sagen, stabilere Zahlen,
Speaker1: wenn wir wöchentlich senden, eindeutig.
Speaker0: Aber keinen so wahnsinnigen Einbruch, dass man es nicht auch mal alle zwei Wochen machen könnte.
Speaker1: Genau, das geht. Also da merken wir das nicht stark.
Speaker1: Also natürlich hat man da eine Delle von der einen Woche zur anderen Woche,
Speaker1: aber die, ich sag mal, die Abozahlen, die sinken dadurch nicht,
Speaker1: sondern die Abozahlen, die steigen eigentlich, seit ich den Podcast mache, kontinuierlich.
Speaker0: Eine Frage zwischendurch. Machst du den Schnitt und die Verbreitung alleine
Speaker0: oder wechselst du dich mit Katharina ab?
Speaker1: Also wir wechseln uns ab. Wir machen Episoden zusammen.
Speaker1: Dann überlegen wir immer, wer gerade Kapazität hat, das zu machen.
Speaker1: Und wenn sie eine Folge alleine macht, was auch vorkommt oder ich eine Folge
Speaker1: alleine mache, dann schneidet die quasi jeder selber.
Speaker1: Und sie ist jetzt, weil sie ein Baby bekommen hat, eine Weile ausgestiegen und
Speaker1: dann habe ich das wieder alleine gemacht.
Speaker0: Ich sagte eingangs, dass wir hier schon mal über deinen Podcast gesprochen haben
Speaker0: und der Titel der Folge war oder ist, die gibt es ja immer noch,
Speaker0: ich werde die natürlich auch in den Shownotes verlinken,
Speaker0: wie sie Promis als Gesprächspartner für ihren Podcast gewinnen.
Speaker0: Ich war damals schon sehr von deinen Gästen beeindruckt und es haben sich jetzt
Speaker0: noch weitere Promis hinzugesellt.
Speaker0: Also ich habe mich sehr über Gerald Hüther beispielsweise gefreut.
Speaker0: Sind die Promis immer noch ein Garant für wachsende Reichweite?
Speaker1: Also ich würde das schon sagen, dass das immer wieder gut ist, das einzustreuen.
Speaker1: Ich glaube aber auch, dass, also ich sage es nochmal so, neulich war Dietrich
Speaker1: Grönemeyer da und da habe ich deutlich gemerkt, wie das gestiegen ist.
Speaker1: Morgen veröffentliche ich Tim Bensko, da verspreche ich mir das Gleiche davon.
Speaker1: Und ich merke es schon, es gibt dann einen Peak nach oben.
Speaker1: Was ich aber auch merke, ist, dass die vierterfolgreichste Episode ist eine
Speaker1: und quasi seit es den Podcast gibt, bleibt es auch spannenderweise so,
Speaker1: das ist ein Gespräch, was ich mit drei älteren Menschen führe über das Älterwerden.
Speaker1: Ein ganz normales Gespräch bei einem Glas Wein, anderthalb Stunden dauert die
Speaker1: Episode Und es scheint so zu sein, dass die Geschichten rund ums Älterwerden
Speaker1: von ganz normalen Menschen in Anführungsstrichen,
Speaker1: dass die eben auch unheimlich gerne gehört werden, also dass die Menschen quasi die Geschichten mögen.
Speaker0: Mir scheint, dass es heute leichter geworden ist,
Speaker0: Menschen als Gast für seinen Podcast zu gewinnen, weil es sich irgendwie immer
Speaker0: mehr rumspricht, dass Podcasts meistens sehr persönlich und unkompliziert sind. Wie siehst du das?
Speaker1: Also ich würde mal sagen, wenn ich zehn Anfragen mache an prominentere Menschen,
Speaker1: dann kriege ich sechs Absagen.
Speaker1: Also ich würde nicht unbedingt sagen, dass es leichter geworden ist.
Speaker1: Ich glaube, was sich verändert hat, ist, dass das Medium Podcast sozusagen als
Speaker1: Medium, was auch für prominentere Menschen interessant ist,
Speaker1: dass das deutlich zugenommen hat und dass viele Menschen quasi auch,
Speaker1: wenn sie zum Beispiel wie ich als Autor unterwegs sind,
Speaker1: dass die auch auf die Vermarktung durch Podcasts inzwischen setzen.
Speaker1: Also, dass sie probieren, dass Menschen probieren, sozusagen in Podcasts zu
Speaker1: kommen und dann auch über ihr Thema sprechen können.
Speaker1: Und von daher, glaube ich, ist die Kraft und die Aufmerksamkeit,
Speaker1: was Podcasts angeht, die ist deutlich gestiegen, die hat deutlich zugenommen.
Speaker1: Und da ist, glaube ich, aus meiner Sicht das Ende auch noch nicht erreicht.
Speaker0: Ja, das sehe ich ähnlich. Ist denn das Buch »Die größte Reise deines Lebens«
Speaker0: auch ein Weg oder eine Idee gewesen, um die Reichweite deines Podcasts zu erhöhen?
Speaker0: Beziehungsweise Reichweite hört sich immer so klinisch an.
Speaker0: Es geht ja bei Reichweite erhöhen auch um deine Idee weiter voranzubringen,
Speaker0: deine Vision weiter voranzubringen.
Speaker1: Ja, also das Buch ist so aufgebaut, dass ich quasi eine Herzspur habe,
Speaker1: das ist meine ganz persönliche Geschichte,
Speaker1: die ist auch fett gedruckt und dann gibt es im Dünngedruckten eine Resonanzspur,
Speaker1: da lade ich die Lesenden ein sozusagen,
Speaker1: die Inhalte, die ich in meinem Podcast gelernt habe, vor ihrem eigenen Hintergrund
Speaker1: zu reflektieren, also quasi ihren eigenen Übergang in die dritte Lebensphase
Speaker1: und die dritte Lebensphase für sich selber zu reflektieren.
Speaker1: Und dann gibt es QR-Codes, wo ich hinweise auf die Episoden,
Speaker1: die in dem jeweiligen Kapitel eine Rolle spielen, wo die Lesenden,
Speaker1: wenn sie wollen, das Thema nochmal für sich selber vertiefen können.
Speaker1: Und von daher habe ich schon gesetzt, sozusagen auch in der Überlegung,
Speaker1: wie ich das Buch gestalte, wie kann ich Podcast und Buch gut miteinander verbinden,
Speaker1: sodass da Synergien daraus entstehen. Und ich bin gespannt, das Buch erscheint ja am 7.4.
Speaker1: Und ich bin gespannt, welche Wirkung das dann tatsächlich hat.
Speaker1: Also da bin ich sehr gespannt, ob diese Idee sozusagen, das Miteinander zu verzahnen
Speaker1: und die Synergien zu nutzen, ob das am Ende aufgeht.
Speaker0: Ich würde, wenn ich das Buch lesen würde und nicht deinen Podcast kennen würde,
Speaker0: würde ich auf jeden Fall so neugierig sein, dass ich dann auch immer noch in
Speaker0: die weiterführenden Audios reinhöre.
Speaker1: Ja, schön. Also ich glaube schon,
Speaker0: Dass das recht wirkungsvoll sein kann.
Speaker1: Meine Hoffnung, ja.
Speaker0: Du hast eben von der Episode mit Tim Bensko gesprochen, die noch kommt.
Speaker0: Wie du gesagt hast, aber ich kenne die schon, weil ich nämlich deine App habe.
Speaker0: Und großartig, herzlichen Glückwunsch auch dazu.
Speaker0: In der App kann man eben deine Podcasts hören, auch schon vor der offiziellen Veröffentlichung.
Speaker0: Du weißt auf dein Buch hin, es stehen dort Termine zur Lesung,
Speaker0: es gibt aktuelle Nachrichten. Zum Beispiel warst du kürzlich vor der Kamera bei 37 Grad beim ZDF.
Speaker0: Warum eine App zu gelassener Eltern werden?
Speaker1: Ja, also die App hat mir quasi mehr oder weniger geschenkt AppPack.
Speaker1: Das ist ein Unternehmen, was App-Gestaltung macht und die Idee war,
Speaker1: Dass ich sage, ich brauche für die meine Zielgruppe und damit meine ich jetzt die über 70-Jährigen,
Speaker1: weil glaube ich, ich werde jetzt 64, dass die Menschen, die so zwischen 60 und
Speaker1: 70 sind, dass die ganz gut wissen, was
Speaker1: ein Podcast ist, dass die auch die Podcast-Verzeichnisse bedienen können.
Speaker1: Aber ich habe mich gefragt, was ist denn mit den Menschen, die da keine Affinität
Speaker1: zu haben oder die vielleicht auch noch gar nicht wissen, was ein Podcast ist.
Speaker1: Und dann habe ich mit dem Herrn Stadler, das ist der Geschäftsführer dort,
Speaker1: gesprochen, wie wir das realisieren können, dass quasi die Menschen,
Speaker1: die eben älter sind, einen ganz schnellen Zugang zu dem Podcast bekommen.
Speaker1: Und in der App ist es tatsächlich so, dass es ein Knopf, den ich drücke und
Speaker1: dann bin ich schon in dem Verzeichnis, wo die Podcasts sind.
Speaker1: Und von da kann ich dann jeden Podcast direkt aus der App heraus ansteuern.
Speaker1: Und das war mir ein ganz wichtiges Anliegen, also die Niedrigschwelligkeit zu
Speaker1: verbessern, um nicht über Podcast-Verzeichnisse gehen zu müssen.
Speaker1: Das war die Idee für die App.
Speaker1: Und im Moment haben ungefähr 700 Menschen diese App runtergeladen.
Speaker1: Das kann ich immer sehen in dem Backend von Epic.
Speaker1: Und das freut mich natürlich total, dass die angenommen wird.
Speaker1: Und als kleines Gimmick, wie du es schon gesagt hast, ist es so,
Speaker1: Also, dass die Menschen dann bestimmte Episoden können, die quasi eher hören,
Speaker1: als die Menschen das hören, die das über die Podcast-Verzeichnisse abonniert haben.
Speaker0: Dann muss ich gleich eine technische Frage stellen. Das heißt,
Speaker0: du hast dort nicht den RSS-Feed eingegeben? Das läuft irgendwie anders?
Speaker1: Genau, ich gebe da quasi die Adresse, die Webadresse von meinem Hoster ein und
Speaker1: die ist da hinterlegt und dann wird die direkt quasi auf der Seite meines Hosters
Speaker1: abgespielt, die Episode.
Speaker1: Das ist da die Idee, da liegt kein RSS-Feed dahinter.
Speaker0: Aber auf der Seite deines Hosters wird doch die Folge auch erst abgespielt,
Speaker0: wenn sie veröffentlicht ist.
Speaker1: Ja, genau. Das ist so. Aber mit der Methode, die quasi Epic im Zusammenspiel
Speaker1: mit meinem Hoster entwickelt hat, funktioniert das anders. Also da ist es technisch möglich.
Speaker0: Ah, okay, super. Ich habe auch deine App heruntergeladen.
Speaker0: Ich war sehr begeistert davon und ich habe direkt mit der Firma,
Speaker0: mit dem Entwickler gesprochen und telefoniert und habe einen Interviewtermin mit ihm ausgemacht.
Speaker0: Also, liebe Hörer, liebe Hörerinnen, demnächst hier mehr dazu, zu der App-Technik.
Speaker1: Was ich noch total wichtig finde, ist, dass ich habe ja wirklich,
Speaker1: wie du eingangs gesagt hast, eine Vision, nämlich, dass wir eine Kultur des
Speaker1: Pro-Aging in unserer Gesellschaft bekommen.
Speaker1: Und dazu will ich quasi einen Beitrag leisten, sowohl mit dem Podcast als auch
Speaker1: jetzt mit dem Buch. Und deswegen habe ich mich entschieden, die Hälfte meines
Speaker1: Honorals als Autor zu spenden und zwar an Silbernetz e.V. in Berlin.
Speaker1: Das ist ein Verein, der sich um Einsamkeit im Alter kümmert und zwar mit einer
Speaker1: Telefonhotline. Und ich kenne die Elke Schilling, die war auch schon in dem
Speaker1: Podcast und hat darüber berichtet.
Speaker1: Und das ist mir eben wichtig, dass ich quasi ja so auch im Kontext meines Älterwerdens
Speaker1: einen generativen Beitrag leiste, zumindest einen kleinen, um so ein tolles
Speaker1: Projekt wie Silbernetz e.V. zu unterstützen.
Speaker0: Ich finde dein Engagement in Sachen Pro-Aging-Kultur wirklich klasse und ich
Speaker0: werde dieses Silbernetz-CV auch verlinken in den Shownotes,
Speaker0: finde ich eine ganz wunderbare Einrichtung.
Speaker0: Und sie kann tatsächlich eine Alternative zum Start des eigenen Podcasts sein,
Speaker0: wenn ich nämlich Partner zum Sprechen suchen.
Speaker1: Genau.
Speaker0: Was du außerdem noch anbietest, ist das Lebensteppich-Coaching. Magst du da was zu sagen?
Speaker1: Ja, also ich schreibe...
Speaker1: In meinem Buch darüber, was mir das Lebensteppich-Coaching bei dem Thomas Oetzmann,
Speaker1: das ist der Entwickler dieser Methode, das ist der Präsident der X-Pahn-Stiftung,
Speaker1: das ist eine christliche Unternehmensberatung,
Speaker1: wie der den Lebensteppich im Grunde mit mir selber erstellt hat.
Speaker1: Und diese Erstellung des Lebensteppichs, die hat für mich selber dazu geführt,
Speaker1: dass ich mir selber mehr bewusst wurde über meine Gaben und Fähigkeiten,
Speaker1: die ich quasi im Laufe meines Lebens erworben habe.
Speaker1: Und das beschreibe ich sehr detailliert, diesen Prozess in dem Buch und vor
Speaker1: allen Dingen, was ich dann für Schlüsse daraus gezogen habe für die Gestaltung
Speaker1: meiner dritten Lebensphase.
Speaker1: Und was so besonders ist an dem Ansatz, der ist so sehr ressourcen- und fähigkeitsorientiert.
Speaker1: Und der blickt eben nicht auf die schwierigen Dinge im Leben,
Speaker1: sondern der blickt wirklich auf die Dinge, die gut gelungen sind in meinem Leben
Speaker1: und die mich im Grunde auch zu dem gemacht haben, der ich heute bin.
Speaker1: Und dann habe ich mich, weil ich so gute Erfahrungen damit gemacht habe,
Speaker1: entschieden, eben eine Ausbildung bei dem Thomas Oetzmann zu machen als Lebensteppich-Coach.
Speaker1: Und so kann ich das inzwischen eben auch selber anbieten.
Speaker1: Und ich beschränke mich aber sehr auf diesen Übergang in die dritten Lebensphase
Speaker1: und mache weniger quasi Lebensteppich-Coaching bei anderen Übergängen,
Speaker1: weil man kann das eigentlich bei
Speaker1: allen Übergängen, kann man diese Methode einsetzen, die man im Leben hat.
Speaker1: Zum Beispiel, wenn man von einer Mitarbeitendenstelle in eine Führungsrolle
Speaker1: geht oder wenn man mehr Führungsverantwortung übernimmt.
Speaker1: Das sind so Übergänge, wo man das Lebensteppich-Coaching im Grunde auch nutzen kann.
Speaker1: Und das ist eine sehr kreative Methode. Man hat quasi wie ein großes Plakat,
Speaker1: das ist gestaltet wie eine Art Teppich in sieben Jahresschritten.
Speaker1: Und dort male ich sehr kreativ ein durch Symbole die Gaben und die Fähigkeiten,
Speaker1: die ich im Laufe meines Lebens erworben habe.
Speaker1: Und ich kann die Methode wirklich sehr empfehlen und bin da total überzeugt,
Speaker1: vor allen Dingen, weil ich selber erfahren konnte, welche tiefe Wirkung die
Speaker1: bei mir hinterlassen hat.
Speaker0: Auch dazu kommt ein Link in die Shownotes. Lieber Bertram, und ich finde diese
Speaker0: letzte Lebensphase ist ja auch eine ganz wichtige und sie ist heute eben oft noch sehr lang.
Speaker0: Und daher ist es gut vorbereitet drauf zu sein, finde ich.
Speaker0: Vielleicht auch klar reinzugehen und zu überlegen, was will ich noch.
Speaker1: Auf jeden Fall. Ich habe das für mich so kennengelernt und für mich war das so der richtige Weg, ja.
Speaker0: Lieber Bertram, vielen Dank für deine Zeit und ich freue mich auf weitere Episoden,
Speaker0: die ja jetzt auch für mich relevant sind.
Speaker1: Ja, es war wie immer schön bei dir. Herzlichen Dank, Brigitte.
Speaker0: Tschüss.
Speaker1: Tschüss.
Speaker0: Ob 60 plus oder nicht, von diesem Podcast von Bertram Kasper können Sie viel
Speaker0: für das eigene Podcasten lernen.
Speaker0: Sie finden die erwähnten Links wie immer in den Shownotes. und ich freue mich,
Speaker0: wenn Sie nächstes Mal wieder dabei sind.
Speaker0: Eine gute Zeit bis dahin wünscht Ihnen Brigitte Hagedorn.