Der Podcast übers Podcasten – für Podcaster*innen und alle, die es werden wollen

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Transkript

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Speaker0: Wie viele einzelne Nutzer man jetzt jeweils in der einzelnen App erreicht,

Speaker0: ist natürlich total davon abhängig, wer ich eigentlich bin.

Speaker0: Und als wir eben schon vorab gesprochen haben, hatten wir ja auch gemerkt,

Speaker0: manchmal geht es ja gar nicht darum, alle Menschen in Deutschland erreichen zu wollen,

Speaker0: sondern häufig ist es ja so, dass wenn ich ein Podcaster bin,

Speaker0: eine bestimmte Zielgruppe erreichen will.

Speaker0: Und wenn die Zielgruppe gar nicht alle sind, sondern eine bestimmte Menschengruppe,

Speaker0: dann sind das eben auch nicht so viel.

Speaker1: Hallo und herzlich willkommen beim Podcast Übers Podcasten. Mein Name ist Brigitte Hagedorn.

Speaker1: Mir gegenüber in den schönen Studios von Podspace sitzt Stefan Stadler.

Speaker1: Stefan Stadler ist Gründer und Geschäftsführer von der vMapit GmbH und sie haben

Speaker1: das Produkt APEC entwickelt.

Speaker1: Herr Stadler, was ist APEC?

Speaker0: Ja, das ist eine Stück Software.

Speaker0: Das Produkt ist ein Content-Management-System, eine Plattform,

Speaker0: um Apps zu entwickeln und zu betreiben.

Speaker0: Vielleicht kann man das am besten vergleichen. Aus der Webseitenwelt kennt man

Speaker0: das von WordPress oder Typo3 und so.

Speaker0: Was ist das für die Entwicklung von echten Apps?

Speaker1: Ich habe Epic entdeckt über die App von Bertram Kasper.

Speaker1: Liebe Hörer, liebe Hörerinnen, Sie haben im letzten Podcast,

Speaker1: wenn Sie den gehört haben, schon davon gehört, dass Bertram Kasper eben auch

Speaker1: eine App zu seinem Podcast hat.

Speaker1: Und da war ich ganz neugierig und bin direkt über das Impressum auf die Firma

Speaker1: gekommen und habe mir gedacht, ich spreche

Speaker1: mal mit einem der Gründer und Geschäftsführer, was so eine App kann,

Speaker1: inwiefern sie interessant ist für uns Podcaster und Podcasterinnen.

Speaker1: Und meine erste Frage wäre tatsächlich gleich an Sie.

Speaker1: Was kann denn grundsätzlich so eine App in der Kundenkommunikation?

Speaker1: Wir haben uns vorhin schon ein bisschen unterhalten und haben gemerkt,

Speaker1: dass eigentlich Podcasts und Apps ähnlich funktionieren.

Speaker1: Was können Sie da noch zu sagen? Was können Apps?

Speaker0: Also der Wirkmechanismus von so einer App funktioniert so, dass wir wunderbar

Speaker0: damit Menschen erreichen können.

Speaker0: Wenn wir also eine Organisation sind, ein Verein, ein Unternehmen oder ein Podcaster,

Speaker0: dann können wir damit unsere Zielgruppen erreichen.

Speaker0: Und das Schöne ist, wir machen das jetzt, wenn wir das mit einer eigenen App

Speaker0: tun, plötzlich gar nicht mehr über eine fremde Plattform, sondern über unsere eigene App.

Speaker0: Und damit haben wir halt auch einige Vorteile, die heute ganz brandaktuell sind.

Speaker0: Da geht es dann nämlich um die digitale Souveränität, die wir uns ein bisschen wieder zurückholen.

Speaker0: Denn das ist ja unsere Zielgruppe, mit der wir da sprechen.

Speaker0: Warum sollen wir das eigentlich immer über Plattformen von anderen machen und

Speaker0: die Daten hergeben und die Reichweite?

Speaker1: Wissen Sie, wie groß die Akzeptanz bei den Nutzern von solchen Apps sind?

Speaker1: Also ich höre zum Beispiel Podcasts über meine Podcast-App.

Speaker1: Da habe ich halt mehr als einen Podcast. Ich kann auswählen zwischen ganz vielen Podcasts.

Speaker1: Ich komme nochmal zu sprechen auf die App von Bertram Kasper.

Speaker1: Da kann ich eben nur seinen Podcast hören.

Speaker1: Wie groß ist die Akzeptanz bei den Nutzern? Denn es bieten ja mittlerweile viele eine App an.

Speaker1: Da hat man von Edeka eine App und von, weiß ich nicht, von Denz und von anderen

Speaker1: Geschäften. Geschäften?

Speaker1: Können Sie da Zahlen nennen oder so ein Gefühl?

Speaker0: Naja, erstmal finde ich das total super, weil das ist eigentlich genau, was wir brauchen.

Speaker0: Das ist nämlich Vielfalt und nicht ein großer Konzern auf der Welt.

Speaker0: Häufig ist es ja über dem Teich in Amerika, macht dann für uns alle irgendwas

Speaker0: und wir machen uns davon abhängig.

Speaker0: Wenn wir also eigene Apps herausgeben und nutzen, dann ist das erstmal was ganz Wertvolles.

Speaker0: Und ja, also wir selbst betreiben viele tausende Apps in Deutschland und erreichen

Speaker0: mehrere Millionen Menschen über diese Apps.

Speaker0: Genau genommen sind es ja aber gar nicht unsere Apps, sind ja Apps von jemandem

Speaker0: dritten, aber das sind ungefähr die Zahlen, die man da nennen kann.

Speaker0: Wie viele einzelne Nutzer man jetzt jeweils in einer einzelnen App erreicht,

Speaker0: ist natürlich total davon abhängig, wer ich eigentlich bin.

Speaker0: Und als wir eben schon vorab gesprochen haben,

Speaker0: hatten wir ja auch gemerkt, manchmal geht es ja gar nicht darum,

Speaker0: alle Menschen in Deutschland erreichen zu wollen, sondern häufig ist es ja so,

Speaker0: dass wenn ich ein Podcaster bin, eine bestimmte Zielgruppe erreichen will.

Speaker0: Und wenn die Zielgruppe gar nicht alle sind, sondern eine bestimmte Menschengruppe,

Speaker0: dann sind das eben auch nicht so viele.

Speaker0: Oder wenn ich eine App für einen Verein mache und der Verein hat halt 500 Mitglieder,

Speaker0: dann ist vor allem gut, wenn ich die 500 erreiche plus das Umfeld von dem Verein.

Speaker0: Und mehr will ich gar nicht und muss ich gar nicht erreichen.

Speaker1: Genau, beim Podcast ist es ja auch so, es gibt Podcasts, die nach innen kommunizieren

Speaker1: und die möchten dann nur zum Beispiel die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen des

Speaker1: Unternehmens erreichen.

Speaker1: Das heißt, der Podcast muss dann gar nicht auf Spotify und Co. gepusht werden oder so.

Speaker0: Ja, das ist ein super Beispiel. Wir entwickeln ja zum Beispiel auch Apps für

Speaker0: Mitarbeiter-Apps und dann hat man halt ein Unternehmen mit 300 Mitarbeitern

Speaker0: und die erreicht man dann damit und mehr will man auch gar nicht erreichen.

Speaker1: Und Bertram Kasper hat zu seiner App gesagt, dass diese App eben auch die Zugangshürden

Speaker1: gerade für Menschen, die bereits etwas älter sind, senken.

Speaker1: Und ich muss sagen, ich habe jetzt keine Probleme, mir meine Podcasts über eine

Speaker1: App rauszusuchen und zu hören.

Speaker1: Aber so eine App wie Spotify beispielsweise, die ist auch einfach sehr unübersichtlich.

Speaker1: Und man wird also so algorithmusgetrieben, man wird ständig weggelockt wieder

Speaker1: und dann gibt es da noch Musik und Hörbücher und, und, und.

Speaker1: Also ich würde diese Spotify zum Podcast hören auch überhaupt nicht nutzen, aber das tun halt viele.

Speaker1: Und um jetzt in diese Podcast-Welt reinzukommen, es ist immer noch nicht so,

Speaker1: dass alle Menschen Podcasts hören, aber um in diese Podcast-Welt reinzukommen,

Speaker1: ist natürlich das mit so einer kleinen App einfach auch viel einfacher.

Speaker1: Also von daher würde ich schon sagen, es ist auch ein gutes Argument,

Speaker1: über die eigene App seinen Podcast anzubieten.

Speaker0: Das ist übrigens der Grund, warum ich heute in Berlin bin, weil ich gestern

Speaker0: einen Termin hatte und da ging es um Barrierefreiheit von Apps denn wir haben

Speaker0: vor zwei Jahren angefangen mit dem Paritätischen Wohlfahrtsverband und der Aktion Mensch Stiftung,

Speaker0: uns darum zu kümmern, dass wir Apps barrierefrei machen können.

Speaker0: Barrierefreiheit zielt unter anderem auch auf die Zielgruppe der älteren Menschen ab.

Speaker0: Und es ist auch wichtig und fair im Kontext der Inklusion, Software so zu bauen,

Speaker0: dass sie übersichtlich ist, tut uns allen gut.

Speaker0: Genau, das ist ein Teil, was man bei einer guten App beachten sollte.

Speaker1: Dass sie barrierefrei ist oder barrierearm?

Speaker0: Barrierearm, barrierefrei, ja.

Speaker1: Wir können ja mal darüber sprechen, was konkret so eine App alles kann.

Speaker1: Ich erwähne jetzt nochmal die App von Bertram, weil ich die eben ganz gut kenne,

Speaker1: aber ich kenne auch andere Apps.

Speaker1: Also Bertram teilt seinen Podcast darüber.

Speaker1: Es gibt News. Ja, er hat jetzt eine Lesereise auch gemacht.

Speaker1: Da gibt es dann immer Informationen, wo wieder was stattfindet.

Speaker1: Es gibt Informationen, glaube ich, zu neuen Sendungen.

Speaker1: Was kann ich noch machen mit so einer App? Also was könnte ich noch integrieren?

Speaker0: Bei einer guten App ist es immer so, dass man die User Experience für die Zielgruppe optimiert.

Speaker0: Klingt jetzt ganz abstrakt und man muss also einen Nutzen stiften für die Nutzer.

Speaker0: Und dieser Nutzen, der entsteht in drei Bereichen.

Speaker0: Nämlich, wir können wunderbar in so einer App Wissen und Informationen bündeln.

Speaker0: Wir können Prozesse vereinfachen, also Digitalisierung machen.

Speaker0: Und wir können die Kommunikation vereinfachen. Jetzt mache ich mal Beispiele dazu.

Speaker0: Also Wissen, Informationen bündeln ist natürlich für Podcaster,

Speaker0: das sind jetzt erstmal genau die Inhalte, die da entstehen, der Podcast selber.

Speaker0: Der Wissende Information bei dem Wertraum seiner App ist ja aber auch zum Beispiel,

Speaker0: dass er Termine kommunizieren kann.

Speaker0: Wie kann ich jemanden erreichen? In anderen Apps sind Informationen,

Speaker0: aber auch Notfallnummern, wichtige Informationen.

Speaker0: Geschützte Bereiche können wir machen. Nicht jeder muss in der App alles sehen können dürfen.

Speaker0: Und da ist der Übergang jetzt zu dem Prozesse vereinfachen.

Speaker0: Termine kommunizieren in der App kann ich ja in der Webseite auch,

Speaker0: aber in der App kann ich zum Beispiel wunderbar den Termin in meinen privaten

Speaker0: Handy-Kalender übernehmen, weil es nämlich Schnittstellen gibt.

Speaker0: Oder ich kann mich bei einem Termin anmelden.

Speaker0: Und dann wird eine App zu einem richtig praktischen Tool.

Speaker0: Was uns einfach Zeit spart und Arbeit.

Speaker0: Oder ich mache wieder das Beispiel Verein.

Speaker0: Wenn ich jetzt eine Community habe, wo ich irgendwie Mitglied werden kann,

Speaker0: dann kann ich halt in der App Mitglied werden und dann wird der Prozess einfacher.

Speaker1: Und wo sind dann meine Daten, wenn ich über so eine App Mitglied werde zum Beispiel?

Speaker0: Ja, die sind eben dann unter der Datenhoheit von dem Herausgeber der App,

Speaker0: also vom Podcaster oder der Organisation und wir machen das dann als Dienstleister

Speaker0: für den Herausgeberderb und hosten das in Deutschland und Europa,

Speaker0: vor allem aber in Deutschland bei IONOS und kümmern uns darum,

Speaker0: dass das sicher datenschutzkonform stattfindet und betreiben die IT-Infrastruktur dafür.

Speaker0: Was ein wichtiger Unterschied ist, denn heute kommt ja viele Software von anderen

Speaker0: Erdteilen zu uns herüber und jetzt können wir diese digitale Souveränität auch

Speaker0: wieder zurückgewinnen,

Speaker0: indem wir die Dinge selbst tun.

Speaker1: Und was mich grundsätzlich nervt, ist, dass ganz schnell Werbung in diesen Apps erscheint.

Speaker1: Also dann eben oft keine Werbung mehr für das, für das ich mich halt mal für

Speaker1: diese App entschieden habe, sondern irgendwelche andere Werbungen.

Speaker1: Kann mir das bei Bertram Kasper in der App auch passieren?

Speaker0: Nur wenn der Bertram das will und macht, aber es gibt ja keinen Dritten,

Speaker0: der da Werbung einspielt, ist ja seine App.

Speaker0: Das entscheidet dann der Bertram, ob er da Werbung haben will oder nicht.

Speaker0: Und die meisten Organisationen wollen das ja nicht, das ist ja gerade oft das,

Speaker0: was wir loswerden wollen.

Speaker0: Außer ich bin ein Bundesliga-Verein und tue da halt meine Sponsoren platzieren.

Speaker0: Dann, was auch übrigens legitim ist, wenn ich jetzt eine Organisation bin, die halt Partner hat,

Speaker0: die anderswo Geld herbekommt, dann darf man die Partner in so einer App natürlich

Speaker0: auch sichtbar machen und dann ist das oft ein interessanter Weg,

Speaker0: um zum Beispiel die Betriebskosten von so einer App auch zu refinanzieren.

Speaker1: Ich finde an der App von Bertram zum Beispiel tatsächlich, ich habe ja gesagt,

Speaker1: ich höre meine Podcasts über eine andere App, aber wenn ich die App direkt von

Speaker1: dem Podcaster habe, von der Podcasterin habe,

Speaker1: dann mache ich das auch nur, wenn ich wirklich für dieses Thema auch brenne.

Speaker1: Ja, wenn es mir wichtig ist, da dran zu bleiben, wenn es mir wichtig ist,

Speaker1: keine Sendung zu verpassen und es ist noch mal ein Stück näher dran,

Speaker1: als nur den Podcast zu hören.

Speaker1: Dieses Gefühl habe ich tatsächlich.

Speaker0: Ja, das stimmt, denn der Bertram, der kann jetzt Push-Nachrichten schicken und auf Dinge hinweisen.

Speaker0: Der kann zum Beispiel sagen, hey, jetzt ist, eben habe ich euch einen neuen

Speaker0: Podcast veröffentlicht.

Speaker0: Live gestellt, schaut ihn euch an und der Nutzer klickt dann auf die Push-Nachricht,

Speaker0: wenn er möchte und hüpft dahin in der App, wo der Podcast ist und kann loslegen.

Speaker0: Oder aber auch man kann kurzfristig Dinge sagen, sind noch Tickets frei für,

Speaker0: also diese sind ja unendlich die Anwendungsfälle, die man dann damit machen

Speaker0: kann, nicht muss, aber prinzipiell kann.

Speaker0: Und die Nutzer von so einer App, die müssen ja uns hierfür gar keine authentifizierbaren,

Speaker0: personenbezogenen Daten hinterlassen.

Speaker0: Die müssen sich nicht unbedingt anmelden, solange sie nicht selber Content hinterlassen

Speaker0: sollen. Was auch möglich ist, kann ich einfach so eine App laden.

Speaker0: Ich bleibe anonym und profitiere trotzdem von der Aktualität,

Speaker0: dass ich immer mitbekomme, hey, was hat der Bertram gemacht oder was hat der

Speaker0: Herausgeber der App gemacht.

Speaker1: Und Sie sagten gerade, die Nutzer könnten auch selbst Content in die App reingeben.

Speaker1: Also es gibt eine Chat-Funktion.

Speaker0: Ja, es gibt viele Funktionen, die auch interaktiv sind, denn das ist ja jetzt

Speaker0: nicht nur ein One-Way-Informationskanal.

Speaker0: So eine App ist eben auch eine Möglichkeit, um zum Beispiel einen eigenen Messenger

Speaker0: zu nutzen. Wir haben in unserem Produkt APEC einen eigenen datenschutzkonformen

Speaker0: Messenger, ähnlich wie Signal oder WhatsApp.

Speaker0: Oder wir haben ein Umfragemodul, da kann ich meine Zielgruppe fragen,

Speaker0: was haltet ihr davon? Oder wir können ein schwarzes Brett machen.

Speaker0: Jemand will was teilen, denn irgendwie ist man ja oft auch eine Art von Community zu einem Thema.

Speaker0: Das kann die App leisten.

Speaker1: Und das wäre für Podcaster ja ganz toll, weil ich kann dann mit meinen Hörern

Speaker1: und Hörerinnen in den direkten Kontakt gehen, was über andere Apps nicht so

Speaker1: gut möglich ist oder gar nicht möglich.

Speaker1: Oder man muss wieder auf Plattformen wie YouTube oder Spotify zurückgreifen.

Speaker0: Ja, man kann sich jetzt da plötzlich selbst vermarkten. Und übrigens genauso wie die Großen auch.

Speaker0: Deswegen machen ja viele große Apps, die können es sich leisten.

Speaker0: Und das hat natürlich aber auch seinen Sinn, weil es auch funktioniert.

Speaker1: Sie haben es jetzt gerade schon angesprochen, die können sich das leisten.

Speaker1: Was kostet denn der Spaß?

Speaker0: Wir haben ja was Besonderes gemacht, dass wir quasi einen Baukasten entwickelt

Speaker0: haben zur Entwicklung von Apps.

Speaker0: Und das ist der Grund, warum wir unglaublich wettbewerbsfähig sowas tun können.

Speaker0: Es beginnt, dass wir mehrere Förderprogramme haben und vor allem für gemeinnützige

Speaker0: Organisationen, für Vereine,

Speaker0: egal übrigens, ob die gemeinnützig sind, Hauptsache sie machen was Sinnvolles

Speaker0: und für Non-Profit-Organisationen entwickeln wir Apps 100% kostenlos.

Speaker0: Wir fördern und sponsern diese Projekte und machen es einfach.

Speaker1: Wow.

Speaker0: Die Betriebskosten, an denen beteiligen sich die Organisationen in Abhängigkeit

Speaker0: ihrer Größe, das beginnt ab 49,90 Euro im Monat zuzüglich Mehrwertsteuer.

Speaker0: Das sind die Betriebskosten, die man selbst beisteuert, um halt die Sicherheit,

Speaker0: das Hosting und Updates und all diese Dinge dann auch bereitstellen zu können.

Speaker0: Und wenn man jetzt Business-Apps entwickelt, dann beginnt es in der Dimension

Speaker0: von einem vierstelligen Bereich, kann aber auch teurer werden, je nachdem,

Speaker0: welche Art von App man dann entwickelt, ob man besondere Schnittstellen dazu braucht und so weiter.

Speaker0: Was aber natürlich ein riesiger Preisunterschied ist,

Speaker0: wenn ich klassisch eine App entwickle, dann war man früher immer in einem fünfstelligen

Speaker0: oder sechsstelligen Bereich und das natürlich für kleine Akteure und für Vereine

Speaker0: und wahrscheinlich auch für die meisten Podcaster eine Summe.

Speaker0: Die man sich halt dann normalerweise für sowas nicht leisten kann.

Speaker1: Genau, wenn jetzt der Solo-Selbstständige einen Podcast startet,

Speaker1: ist es natürlich was anderes, als wenn, weiß ich nicht, BMW einen Podcast startet.

Speaker0: Genau.

Speaker1: Mich würde noch interessieren, wie aufwendig, also wie dieser Prozess wäre.

Speaker1: Also angenommen, ich würde jetzt sagen, oh ja, ich möchte auch gerne so eine

Speaker1: App. Ich möchte mit meinen Hörern und Hörerinnen direkt kommunizieren.

Speaker1: Ich möchte Feedback bekommen.

Speaker1: Ich möchte vielleicht Fragen einsammeln für die nächste Podcast-Folge von meinen Hörerinnen und Hörern.

Speaker1: Wie wäre so der Aufwand, den ich selbst noch mitbetreiben müsste?

Speaker1: Weil erstellen tun sie ja die App.

Speaker0: Ja, das ist eine super Frage, die kommt auch immer.

Speaker0: Das ist ja auch total wichtig, dass man das mitdenkt. Jetzt hat man sowas,

Speaker0: so ein Werkzeug, aber man muss es ja nutzen.

Speaker0: Aber wenn man so eine App konzipiert, ist ganz wichtig, am Anfang einfach schon

Speaker0: mal Sachen zu synchronisieren, die wir sowieso schon haben.

Speaker0: Also wenn ich jetzt einen Instagram-Kanal zum Beispiel hätte,

Speaker0: ich will jetzt ja keine Werbung für Social Media machen, aber wenn ich ihn habe

Speaker0: oder Facebook, dann kann ich ihn mit der App synchronisieren und dann ist schon

Speaker0: mal alles im Bauch, was da bei Instagram ist.

Speaker0: Wenn ich eine Website habe, dann kann ich Inhalte der Website synchronisieren,

Speaker0: zum Beispiel die News über einen RSS-Feed und zack, habe ich die News auch im Bauch.

Speaker0: Und all das produziert überhaupt keinen extra Aufwand.

Speaker0: Oder ich kann auch Kalender synchronisieren über eine iCall-Schnittstelle.

Speaker0: Und so werden wir erstmal versuchen, möglichst viele Inhalte zu synchronisieren,

Speaker0: dann haben wir keinen Aufwand damit.

Speaker0: Ich habe gestern die Frage sogar statistisch beantwortet bekommen,

Speaker0: jedenfalls bei Selbsthilfe-Apps, von denen wir jetzt auch einige gemacht haben in den letzten Jahren.

Speaker0: Da gab es jetzt eine Statistik, die ich zugespielt bekommen habe und da haben

Speaker0: die Administratoren der Apps gesagt, sie brauchen im Schnitt oder sinnvoll wäre es,

Speaker0: irgendwie eins bis zwei Stunden die Woche auf die App zu gucken.

Speaker0: Ich glaube, es ist echt unterschiedlich, aber ich würde so empfehlen,

Speaker0: es ist schon gut, wenn ich als Herausgeber von der App einmal die Woche meine

Speaker0: App auch mal eine halbe Stunde angucke, ob da alles so ist, wie es ist und ob

Speaker0: ich was Neues zu sagen habe.

Speaker0: Wenn ich nichts Neues zu sagen habe und es gibt halt auch keinen neuen Podcast,

Speaker0: dann brauche ich ja nicht künstlich irgendwie was machen.

Speaker0: Aber ja, also so ist ungefähr der Aufwand. Also eigentlich sehr überschaubar.

Speaker1: Das hört sich gut an. Jetzt hatte ich in einem Kreis schon davon erzählt,

Speaker1: dass ich heute mit Ihnen spreche über Apps.

Speaker1: Und dann hieß es, naja, so eine App kann man sich ja auch ganz schnell zusammen

Speaker1: coden lassen von ChatGPT, von Claude.

Speaker1: Wie sehen Sie das? Ist das die große Konkurrenz?

Speaker0: Also für viele klassische App- und Softwarefirmen ist das eine riesige Konkurrenz.

Speaker0: Für uns jetzt nicht, weil unser Produkt besteht ja eben aus der echten nativen

Speaker0: App, die eine iPhone- und Android-App ist, mit Content-Management-System und

Speaker0: digitaler Infrastruktur.

Speaker0: Die App selber ist doch nur die Spitze vom Eisberg. Und das kann natürlich Claude

Speaker0: und die KI noch lange nicht.

Speaker0: Und auch wenn sie es können, muss ich das Ding ja betreiben.

Speaker0: Ich muss das Ding ja im App Store erstmal hochladen und updaten.

Speaker0: Und das ist, was wir ja tun.

Speaker0: Also deswegen unter diese Minimalbetriebskosten,

Speaker0: kann man auf absehbare Zeit nicht noch günstiger Dinge tun.

Speaker0: Denn hosten werden müssen wir die Sachen ja auch.

Speaker0: Ich glaube nicht, dass unter diesem Druck der Serverlandschaften wird ja immer

Speaker0: mehr Cloud-Services gebraucht, die Kosten da massiv fallen.

Speaker0: Und am Ende ist das ja auch nicht mehr so relevant, ob jetzt die App 40,

Speaker0: 50 oder 60 Euro im Monat kostet.

Speaker0: Die eigentlichen Entwicklungskosten werden übrigens fallen, weil es unfassbar

Speaker0: viel schneller geht, Softwarecode zu entwickeln.

Speaker0: Das ist eine tolle Nachricht für die, die solche Tools haben wollen,

Speaker0: eine schlechte Nachricht für die.

Speaker0: Armen Entwickler, die noch klassisch Apps entwickeln.

Speaker1: Aber auch die klassischen Entwickler können sich mit KI unterstützen lassen?

Speaker0: Ja klar, das können die auch. Aber der Wettbewerb ist halt sehr hart.

Speaker0: Also von was will ich leben, wenn

Speaker0: so eine App halt nicht mehr 25.000 Euro kostet, sondern nur noch drei?

Speaker1: Allerdings.

Speaker0: Genau. Und wenn dann halt der Entwickler von um die Ecke halt dann diese drei

Speaker0: Apps macht und ich keine mehr, dann wird es halt, es wird weiter Softwareentwickler geben. Keine Frage.

Speaker0: Die Frage ist, wie viele und wer bleibt da übrig?

Speaker1: Um jetzt nicht so negativ hier rauszugehen aus diesem Gespräch.

Speaker1: Sie sagen, Sie sind einer von vier Gründern.

Speaker1: Warum haben Sie diese GmbH, warum haben Sie wie Mappit gegründet?

Speaker1: Was ist Ihre Vision?

Speaker0: Wir haben gestartet damals, weil wir beeindruckt waren, dass da ein iPhone auf

Speaker0: den Markt gekommen war, ein Telefon ohne Knöpfe.

Speaker0: Also wir haben früher Software gemacht im Gesundheitsbereich,

Speaker0: Telemedizin und dann hatten wir auch noch Software entwickelt, wo dann diese.

Speaker0: Wo das anstrengend war, Software zu entwickeln für Telewohne,

Speaker0: die ständig ihre Knöpfe ändern.

Speaker0: Muss man da nämlich dann so eine Hardware hinterher entwickeln.

Speaker0: Das fanden wir total spannend und haben halt uns überlegt, wie kann man denn

Speaker0: so eine App-Entwicklung so bezahlbar machen, dass wir es uns alle leisten können.

Speaker0: Das war so eine Vision und wir wollen das Ganze eben, wir machen das in Europa,

Speaker0: in Deutschland zusammen,

Speaker0: Und das ist unser Auftrag, wie wir den so sehen und wo wir uns beteiligen.

Speaker0: Genau, vielleicht auch noch mal zur KI zum Abschluss ganz kurz.

Speaker0: Die bringt uns auch positive Sachen mit. Zum Beispiel, dass es jetzt viel,

Speaker0: viel einfacher ist, eine App barrierefrei zu machen.

Speaker0: Und dass es auch einfacher ist, jetzt eine App zu pflegen. Und es bringt uns

Speaker0: also auch große Vorteile mit.

Speaker0: Aber wir müssen eben die Kontrolle behalten und selber die KI hosten und das

Speaker0: nicht von Dritten machen lassen.

Speaker1: Und eben in Deutschland und Europa vielleicht bleiben mit unseren Anwendungen.

Speaker0: Unbedingt.

Speaker1: Das war jetzt ein schöner, positiver Schluss. Das gefällt mir besser.

Speaker1: Ich danke Ihnen ganz herzlich, Herr Stadler, für die Einblicke in Ihre App-Entwicklung.

Speaker0: Vielen Dank.

Speaker1: Und Sie, liebe Hörerinnen und Hörer, Sie finden den Link zu vMapIt,

Speaker1: zur vMapIt GmbH und eben zu APEC in den Shownotes.

Speaker1: Schauen Sie sich das mal an. Vielleicht ist das auch für Ihr Projekt,

Speaker1: für Ihre Vision ein interessantes Tool.

Speaker1: Ich freue mich auf jeden Fall, wenn Sie nächstes Mal wieder dabei sind.

Speaker1: Eine gute Zeit bis dahin wünscht Ihnen Brigitte Hagedorn.

Über diesen Podcast

Im Podcast über Podcasten bekommen Sie Tipps und Anregungen rund ums Podcasten. Sie lernen erfolgreiche Podcaster*innen sowie interessante Audioprojekte und ihre Macher*innen kennen. Ich, Brigitte Hagedorn, spreche außerdem mit Expert*innen zu fürs Podcasten relevanten Themen. Außerdem geht es darum, wie Sie einen Podcast erfolgreich als Marketinginstrument einsetzen können. Mehr über mich und meine Arbeit auf www.audiobeitraege.de 🚀

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