00:00:00: Und dann irgendwann habe ich sie aufgesprochen, dann ist mir eben beim Sprechen,
00:00:03: ja, dann kommt dann eben wie so ein Flow-Zustand auf.
00:00:06: Dann sind mir eben beim Sprechen so ergänzende Sachen, zu denen ich mir gar
00:00:09: keine Notizen gemacht hatte, eingefallen, die aber irgendwie dann da reinpassten.
00:00:14: Und da habe ich so, glaube ich, ein erstes Gefühl davon bekommen,
00:00:18: wie viel Freude das auch machen kann.
00:00:26: Hallo und herzlich willkommen beim Podcast übers Podcasten. Mein Name ist Brigitte Hagedorn.
00:00:34: Heute spreche ich mit Marie-Thérèse Gels.
00:00:39: Marie-Thérèse sprach mich Ende letzten Jahres an, dass sie einen Podcast starten
00:00:45: und es besonnen angehen wollte.
00:00:49: So ihre Worte in einer unserer ersten Mails. Es sollte um das Yoga Sutra gehen.
00:00:57: Für alle Nicht-Yoga-Fans, das Yoga Sutra ist nicht etwa eine komplizierte Körperhaltung,
00:01:05: sondern man kann es als Leitfaden für Yoga bezeichnen.
00:01:11: Das Yoga Sutra besteht aus 195 Versen, in denen konzentriert die Essenz des
00:01:18: Yogas zusammengefasst ist.
00:01:21: Das hat mich neugierig gemacht und ich konnte mir anfangs nicht so genau vorstellen,
00:01:27: wie und was da genau hörbar gemacht werden sollte.
00:01:32: Mittlerweile ist der Podcast Erfolg Neu Denken Yoga Sutra für Klarheit von und
00:01:39: mit Marie-Therese Gehls online und Sie erfahren hier mehr über den Podcast Die
00:01:46: Idee und Marie-Thérèse Gels.
00:01:49: Hallo Frau Gels. Hallo Frau Hagedorn.
00:01:53: Frau Gels, gleich meine erste Frage. Warum haben Sie die Klarheit im Titel in den Fokus genommen?
00:02:03: Auf Ihrer Webseite steht, Yoga sei ein Weg der Erfahrung.
00:02:08: Durch Reflexion und Praxis entstehen Stabilität, Unabhängigkeit und Klarheit.
00:02:16: Warum steht Klarheit im Titel? Danke für Ihre Frage.
00:02:24: Weil es das Resultat ist. Wir beginnen mit der Stabilität, dass wir zum einen geerdet sind,
00:02:34: den Boden unter den Füßen spüren und uns unseres Wirkungskreises bewusst sind,
00:02:42: kombiniert mit Wohlbefinden.
00:02:45: Das ist die Selbstkenntnis, Selbstvertrauen.
00:02:50: Das umfasst die Stabilität.
00:02:52: Erst wenn wir diese Stabilität haben, führt uns das in eine Unabhängigkeit hinein,
00:03:00: unabhängig von unseren Mustern und Erwartungen und aus dieser Unabhängigkeit heraus.
00:03:09: Gelangen wir dann in eine Klarheit. Also es ist schon ein Weg, der dahinter steht.
00:03:16: Und im Ziel geht es darum, eben in diese Klarheit reinzufinden,
00:03:20: Klarheit im Denken, Klarheit im Handeln und darin liegt dann eine Freiheit.
00:03:25: Sie begleiten Menschen in Veränderung und Entwicklung und sie gehen dabei mit
00:03:31: ihren Kunden einen Weg der Reflexion und Praxis. Kann man das so sagen?
00:03:38: Und ist das auch das Ziel Ihres Podcasts?
00:03:43: Ja, ganz genau. Also es ist diese Verbindung von Reflexion und Praxis,
00:03:51: von der ich überzeugt bin, dass.
00:03:54: Dass sie uns weiterbringt und dass es auch diese Verbindung braucht.
00:03:58: Wir sind es ja eigentlich gewohnt, die Dinge zu trennen.
00:04:03: Also entweder wende ich mich meinem Geist zu oder meinem Körper.
00:04:08: Aber es liegt eben in der Verbindung, dass wir Muster auflösen und in eine Klarheit finden.
00:04:16: Und genau das habe ich versucht in dem Podcast wiederzuspiegeln,
00:04:21: Dass ich also die Menschen auf kognitiver Ebene abhole und erstmal in eine Reflexion
00:04:27: reinführe, über sehr konkrete Beispiele.
00:04:31: Ich wende mich da vor allen Dingen in die Wirtschaft, da das mein Hintergrund ist.
00:04:37: Und führe dann aber aus der Praxis in die Reflexion, also erstmal aus einer
00:04:43: inneren Haltung heraus in die Reflexion. Das ist wahrscheinlich für viele jetzt ziemlich abstrakt.
00:04:50: Ich kenne Ihren Podcast und wir haben ja auch zusammengearbeitet.
00:04:55: Von daher ist es für mich wahrscheinlich, das jetzt etwas einfacher zu verstehen.
00:05:00: Vielleicht mögen Sie nochmal genauer erklären, was Sie jetzt in Ihrer Arbeit
00:05:09: mit Ihren Kunden oder Klienten, was Sie anbieten, was Sie machen mit denen.
00:05:15: Denn so wie ich das verstanden habe, gehen Sie nicht mit Ihren Kunden auf die Matte.
00:05:21: Ja, es ist also, wie gesagt, es ist eine Kombination. Also ich versuche das
00:05:24: mal gut runterzubrechen.
00:05:29: Also das eine ist, dass ich eben das Yoga Sutra als Basis nehme und wie Sie
00:05:33: gesagt haben, das ist eine Aneinanderreihung von Leidsätzen,
00:05:36: die uns einen Weg von Leid zu Freude zeigen.
00:05:41: Und diese Sätze...
00:05:44: Nehme ich als Basis für diesen Podcast und erläutere,
00:05:49: was dahinter steht, gebe ein ganz konkretes Beispiel und übersetze sie damit
00:05:55: in unseren alltäglichen Kontext und auch in den Kontext der Wirtschaft.
00:06:01: Das ist also die Basisarbeit, die ich in diesem Podcast leiste.
00:06:04: Wenn ich jetzt mit meinen Klienten arbeite, dann gehen wir genau so vor,
00:06:11: dass wir zum Beispiel darüber sprechen,
00:06:13: was bedeutet für sie Stabilität und was bedeutet für sie Wohlbefinden,
00:06:20: was destabilisiert sie und wann fühlen sie sich unwohl.
00:06:25: Und dadurch finden die Menschen in eine Selbstkenntnis hinein,
00:06:30: lernen sich selbst besser einzuschätzen und sich selbst in ihrer Position in
00:06:35: dieser Welt besser einzuschätzen, ihren Handlungskreis zu erfassen.
00:06:39: Das ist der Teil der Reflexion.
00:06:41: Und sie sind gezwungen zu reflektieren. Ganz genau.
00:06:46: Die Annahme ist immer, dass die Antwort in den Menschen liegt.
00:06:51: Und was ich leiste, ist eben diese Übersetzung dieser alten Tradition,
00:06:57: dieses Wissens und diese Aufbereitung, das den Menschen zugänglich zu machen, den Wert aufzuzeigen.
00:07:04: Und ich ergänze es schon um Praxis, um eine Körper- und eine Atempraxis. Im Podcast?
00:07:11: Sowohl im Podcast als auch in der Arbeit mit den Menschen.
00:07:14: Wie gesagt, ich kenne Ihren Podcast und da habe ich eben gehört,
00:07:19: dass diese beiden Elemente auch in Ihrem Podcast stattfinden.
00:07:25: Und man kann dann eben erstmal reflektieren und das eigene sozusagen in den
00:07:33: Blick nehmen und dann eben auch in der Meditation oder in der kleingeführten
00:07:39: Anleitung diese Atemübung mitmachen.
00:07:43: Wie lange sind denn Ihre Episoden immer so ungefähr?
00:07:48: Bisher gute zehn Minuten, zwischen 10 und 20, um die 15.
00:07:54: Und ich habe gesehen, dass Sie den Podcast sehr klar strukturiert haben und
00:08:00: auch auf Instagram begleiten.
00:08:04: Welche Rolle spielt Instagram dabei für Sie? Ich habe da auch nette,
00:08:10: schöne Videos gesehen von Ihnen und immer wieder auch diese Leitsätze ein bisschen runtergebrochen.
00:08:19: Welche Rolle spielt Instagram in der Begleitung zu Ihrem Podcast?
00:08:24: Die Frage habe ich mir auch gestellt.
00:08:28: Ja, das war wirklich eine Findung, weil es im Yoga immer darum geht,
00:08:37: zu handeln aus einer Haltung heraus.
00:08:40: Und das ist so eine Kombination aus einer Leidenschaft, also einem Ziel vor
00:08:45: Augen, einer Gelassenheit, sprich ein Stück weit ergebnisoffen und einer Vernunft,
00:08:50: die dann die Waage dazwischen hält.
00:08:53: Und bei Instagram ist eben die Gefahr, dass man die Gelassenheit verliert und
00:08:59: vielleicht auch die Vernunft und die Leidenschaft, das Ziel vor Augen,
00:09:04: sehr so in den Vordergrund tritt.
00:09:06: Das ist zumindest so meine Erfahrung. Ich würde sagen, mittlerweile ist Instagram
00:09:10: für mich am ehesten eine Visitenkarte.
00:09:15: Und ich nutze es, weil ich mein Programm da sehr schön und sehr bildlich aufbauen kann.
00:09:21: Also ich strukturiere das Yoga Sutra, dass ich eben diese Leitsätze zwischen
00:09:27: zwei und fünf Leitsätzen zusammen packe und dadurch sozusagen Bausteine bilde.
00:09:35: Das heißt, sie können mit mir arbeiten zu Stabilität im Chaos.
00:09:39: Und dann sprechen wir über Stabilität, Unabhängigkeit und Klarheit.
00:09:42: Oder sie möchten mit mir sprechen zu Handeln aus Haltung.
00:09:47: Dann sprechen wir über Haltung und über Authentizität.
00:09:52: Und diese Bausteine, das lässt sich einfach farblich schön darstellen.
00:09:58: Das heißt, ich habe irgendwie diese Überbegriffe. Dann habe ich zu jedem dieser
00:10:01: einzelnen Schlagwörter, wie ich sie eben genannt habe, eine Episode.
00:10:05: Dann habe ich dazu ergänzend eine Frage und dann eben eine Reflexion.
00:10:11: Und das kann ich sehr schön auf Instagram aufbauen und dann eben auch in den
00:10:15: Highlights zeigen. Dafür ist es gut.
00:10:18: Wovon ich Abstand nehme, ist, mich über Herzchen und Kommentare zu definieren.
00:10:25: Ich glaube, dazu eignet sich mein Thema zu wenig auf Instagram,
00:10:28: weil es dann eben doch recht tief geht und nicht so emotional,
00:10:35: bildlich dargestellt werden kann, zumindest nicht schnell.
00:10:38: Was meinen Sie mit sich über Herzchen definieren, dass Sie aufrufen,
00:10:45: liked, liked das oder so?
00:10:47: Genau, das ist mir noch nicht untergekommen, das ist mir noch nicht in den Sinn
00:10:51: gekommen, also das schon mal gar nicht, aber eben auch die Anzahl der Reaktionen.
00:10:59: Das ist, wie es ist. Also es ist eigentlich mehr, dass ich es eben als eine
00:11:05: Visitenkarte und als visuellen Aufbau auch für mich tatsächlich nutze.
00:11:10: Und ich ergänze das dann um LinkedIn.
00:11:14: Da baue ich das auch auf. Da kann ich, also nein, da baue ich es nicht auf,
00:11:18: sondern da poste ich ähnlichen Inhalt, weniger, aber ähnlichen Inhalt.
00:11:22: Da kann ich es aber visuell nicht so aufbauen, wie es auf Instagram kann.
00:11:26: Das bietet einfach das Tool nicht. Und das, was den Podcast eigentlich wirklich
00:11:31: am schönsten ergänzt, ist der Newsletter.
00:11:33: Weil ich da dann wirklich nochmal schriftlich die Essenz dessen zusammenfasse
00:11:38: und eben auch die Fragen, diese Reflexionsfragen nochmal aufschreibe.
00:11:44: Das denke ich hat am ehesten so die Tiefe, die das Thema braucht.
00:11:49: Also ermöglicht am ehesten die Tiefe, die das Thema braucht.
00:11:54: Aber alles so kleine Bausteine, die halt auch immer auf den Podcast hinweisen
00:11:58: oder sich um ihn ranken. Ja, genau. Also es ist auch aufwendig, muss ich schon sagen.
00:12:04: Und das vielleicht, also auch zurück zum Podcasten zu kommen.
00:12:09: Ich glaube, man braucht echt ein Thema, für das man wirklich einsteht und bei
00:12:16: dem man sagt, das bringt mir was, mich damit zu befassen.
00:12:19: Und also nochmal diese Haltung, dass es braucht irgendwie was,
00:12:25: bei dem man selber wächst, wenn man es tut,
00:12:28: bei dem man so einen gewissen Selbstzweck, das hatten wir glaube ich auch besprochen,
00:12:32: auf dem Weg dahin, dass es so einen gewissen Selbstzweck hat,
00:12:36: dass es auch okay ist, wenn es nicht direkt viral geht, sondern dass das langsam
00:12:41: sein darf und dass es nicht mehr ist.
00:12:44: Ja, eigentlich jede Resonanz eine schöne Resonanz ist. Das ist wirklich das,
00:12:48: das ist ja das Wunderbare.
00:12:49: Man bekommt ja Resonanz. Ja, und Sie haben ja auch gesagt, in der Produktion
00:12:54: sozusagen des Podcasts setzen Sie sich ja auch selbst wieder mit diesen Themen auseinander.
00:13:00: Ganz genau, das meine ich. Und das ist total, also das ist eben für mich so das Wertvolle.
00:13:05: Und wenn ich dann eben jemanden damit erreiche, der damit einen Schritt weiterkommt
00:13:10: oder vielleicht sogar sagt, ich möchte ins Gespräch gehen, dann ist das,
00:13:14: Das ist natürlich schön und auch wichtig,
00:13:16: weil das zielt auch auf natürlich eine wirtschaftliche Eigenständigkeit ab,
00:13:19: aber es ist nicht der einzige oder erste Zweck.
00:13:23: Der Trailer ist Mitte März online gegangen und jetzt ist es vermutlich noch
00:13:29: zu früh, um wirklich Erfolge zu feiern, aber gab es denn schon Resonanz?
00:13:35: Sie hatten es, glaube ich, eingangs erwähnt.
00:13:37: Entschuldigung, ich bin ein bisschen erkältet.
00:13:42: Ja, also ich habe, als ich es hochgeladen habe auf Spotify, da hieß es,
00:13:48: glaube ich, Podcasts mit meinem Titel haben 15 Follower zu erwarten.
00:13:55: Und ich glaube, die habe ich bald geknackt. Ich bin mir nicht ganz sicher,
00:14:00: aber ich glaube, es gab schon Folgen, da haben tatsächlich mehr als 15 Leute zugehört.
00:14:06: War interessanterweise Also ganz am Anfang mehr. Das war wahrscheinlich erst
00:14:10: mal so dieses, die Menschen sind neugierig, hören sich es an, klicken rein.
00:14:14: Und dann ist es ein Stück abgefallen. Und jetzt schauen wir mal, wie es hochklettert.
00:14:23: Genau, die Hörer brauchen ja auch ein bisschen Zeit. Sie müssen erst mal ein
00:14:26: paar Folgen hören und dann gucken, da interessiert mich das.
00:14:29: Und dann im besten Fall sagen sie irgendwann, ah ja, das abonniere ich jetzt
00:14:35: mal, weil den will ich wirklich nicht verpassen.
00:14:38: Und schön sind halt eben die Rückmeldungen, die ich so direkt von Menschen bekomme, die ich kenne.
00:14:46: Das war eben am Anfang, dass sich ein paar Menschen, die ich auch ein bisschen
00:14:49: entfernt erkenne, gemeldet haben, gesagt haben, oh toll, dass du was machst und so.
00:14:54: Das ist natürlich super nett und wenn ich aber jetzt eben irgendwie jemandem
00:14:59: begegne, der sagt, oh, ich habe das gerade gehört und das hat mir irgendwie
00:15:02: gefallen, das hat mich weitergebracht, da habe ich drüber nachgedacht.
00:15:06: Und war zum Beispiel neulich, da war eine Frage, die sich abgeleitet hat,
00:15:10: wann jammerst du und wann kommunizierst du?
00:15:14: Und das war eine Bekannte von mir, die mir das eben zurückschickte und sagte,
00:15:19: super Frage, das war irgendwie genau das, was ich in dem Moment hören wollte oder musste.
00:15:23: Und das ist natürlich dann schön.
00:15:26: Ja, ich glaube auch so eine persönliche Resonanz ist immer,
00:15:31: also fühlt sich immer, also für mich auf jeden Fall immer sehr viel besser an
00:15:36: als jetzt irgendwelche Zahlen in der Statistik, wobei man da natürlich auch immer mal reinguckt.
00:15:42: Es klang schon so ein bisschen an. Es ist Arbeit.
00:15:47: Auch diese wirklich schöne visuelle Darstellung auf Instagram gefällt mir sehr gut.
00:15:56: Was gab es sonst für Herausforderungen jetzt so beim Podcast-Start oder was
00:16:03: war die größte Herausforderung?
00:16:06: Ich würde sagen, so die eigene Stimme zu finden. Vielleicht erinnern Sie sich, also anfangs,
00:16:12: dann war ich echt schriftlich unterwegs. Also ich habe wie so kleine Essays
00:16:17: geschrieben und habe die dann abgelesen und es war sehr, sehr verkopft.
00:16:22: Das ist sowieso, also ich bin eher kopflastig. Wahrscheinlich deshalb spielt
00:16:26: eben die Praxis auch eine Rolle und ich versuche die einzubinden,
00:16:29: weil das einfach wichtig ist, auch für mich.
00:16:34: Und da waren sie, die mich darauf hingewiesen hat, dass Podcasten,
00:16:40: Dass es darum geht, authentisch zu sein. Das rufe ich mir immer wieder in Erinnerung.
00:16:45: Und dann bin ich hingegangen und habe mich eben von diesen Essay-artigen Vorbereitungen
00:16:50: gelöst und habe das Ganze runtergebrochen auf Stichpunkte, sodass ich gar nicht mehr ablesen kann.
00:16:56: Und dann irgendwann gab es so einen Knackpunkt, da habe ich,
00:16:59: glaube ich, auch die ersten Episoden, habe ich, glaube ich, drei oder fünfmal aufgesprochen.
00:17:03: Und dann haben sie es gegengehört und mein Mann hat es gegengehört und es war
00:17:07: eher so, na, noch nicht so ganz.
00:17:11: Und dann irgendwann habe ich es aufgesprochen, dann ist mir eben beim Sprechen,
00:17:15: ja, dann kommt dann eben wie so ein Flow-Zustand auf.
00:17:18: Dann sind mir eben beim Sprechen so ergänzende Sachen, zu denen ich mir gar
00:17:21: keine Notizen gemacht hatte, eingefallen, die aber irgendwie dann da reinpassten.
00:17:25: Und da habe ich so, glaube ich, ein erstes Gefühl davon bekommen,
00:17:29: wie viel Freude das auch machen kann, so in die Themen reinzugehen, das weiterzugeben.
00:17:34: Und da, das kann ich Ihnen ganz offen sagen, haben Sie mir sehr auf den Weg
00:17:40: geholfen, sozusagen als Mentorin auf diesem Entwicklungsweg,
00:17:45: weil wir ja nun auch im One-on-One gearbeitet haben.
00:17:47: Und sie mir da immer wertschätzend und freundlich Kritik gegeben haben.
00:17:52: Und ich dann, glaube ich, jetzt an einem Punkt bin, wo das jetzt noch nicht
00:17:57: nur flüssig und locker und erfahren ist, aber wo ich glaube,
00:18:00: dass ich ein Konzept gefunden habe, was ich so weitermachen kann.
00:18:05: Das ist ein wunderbares Feedback. Vielen Dank dafür.
00:18:09: Sie hatten mir das schon einmal geschrieben und hatten geschrieben,
00:18:14: ich hätte ihnen dabei geholfen, ihre Stimme zu finden.
00:18:19: Da geht mir dann natürlich das Herz auf und ich freue mich auch,
00:18:24: wenn sie sagen, man kommt dann in so einen Flow und wenn das tatsächlich gelingt. Schön.
00:18:33: Sie haben jetzt sozusagen eine erste Staffel fertig oder produziert und vorbereitet.
00:18:41: Können Sie sagen, wie so Ihr Podcasten aussieht?
00:18:46: Also haben Sie einen festen Tag für die Produktion?
00:18:50: Arbeiten Sie mit einem Redaktionsplan?
00:18:53: Wird es 195 Folgen, so viel wie es Sudren gibt, geben?
00:18:58: Wie gehen Sie das rein praktisch an? Ja, also das Dankbare ist ja,
00:19:03: dass ich eben genau diese Schrift als Basis habe.
00:19:07: Das heißt, ich habe eigentlich nie die Frage, worüber möchte ich als nächstes
00:19:12: sprechen oder was möchte ich als nächstes posten.
00:19:15: Also bei LinkedIn, Instagram, Newsletter, der Inhalt des Podcasts,
00:19:21: der das ja alles irgendwie vorgibt, das ist gesetzt.
00:19:25: Das Einzige, also das ist natürlich jetzt auch nicht nur das Einzige,
00:19:28: sondern es ist schon recht viel, ist sich eben zu überlegen,
00:19:30: was ist der nächste Block.
00:19:33: Weil ich mache es nicht von 1.1, 1.2 und so weiter, sondern ich bin mittendrin eingestiegen.
00:19:40: Da gibt es Yoga-Sutra her, dass man...
00:19:43: Dann den eigenen Einstieg wählt und ich habe eben den angesprochenen Stabilität
00:19:47: im Klarhaus mit dieser Stabilität, Unabhängigkeit, Klarheit gewählt,
00:19:51: was auch ein gängiger ist.
00:19:53: Das heißt, einen Redaktionsplan habe ich, der ist dann eben so da.
00:19:59: Ich habe anfangs, bevor ich gestartet bin, ja gemeinsam mit Ihnen die ersten
00:20:03: drei Staffeln gemacht und dann auch noch die Bonusfolgen der Interviews.
00:20:08: Die ersten drei Folgen. Genau.
00:20:10: Und jetzt bin ich eigentlich an dem Punkt, an dem ich genau mir diese Frage
00:20:14: stelle, die Sie mir gerade gestellt haben.
00:20:16: Und ich denke, es wird darauf hinauslaufen, dass ich versuche,
00:20:20: Staffel für Staffel zu bearbeiten.
00:20:22: Also die nächste besteht eben nur aus zwei, Haltung und Authentizität ist es.
00:20:28: Und dass ich die einmal rund mache, weil ich eben auch in der ersten Folge,
00:20:35: in der ersten Episode von dieser neuen Staffel, so wie sie es nennen, die zweite ankündige.
00:20:40: Das heißt, ich muss schon so ein Stück vordenken.
00:20:43: Und dann kann ich eben diese Arbeit, die damit auch einhergeht,
00:20:48: die Tonverbesserung und dann, ich bereite es ja auch bei Instagram nochmal als
00:20:53: so ein Mini-Video vor mit so einem unterliegenden Text,
00:20:57: dann kann ich das eben gesammelt machen und habe dann wieder für vier Wochen oder sowas Ruhe drin.
00:21:05: Aber es braucht nicht nur einen Tag. Also ich glaube, es braucht wahrscheinlich eine Folge pro Tag.
00:21:11: Ja, und das wird sich mit der Zeit, wenn Sie bei Episode 90 sind,
00:21:15: bei Sutra 90, wird es flotter von der Hand gehen, oder?
00:21:20: Sehr gut, das freut mich sehr zu hören.
00:21:23: Wahrscheinlich, ja. Und nein, ich glaube nicht, dass es 195 oder 92 oder was werden. Nein, nein.
00:21:29: Ich glaube, die ersten beiden Kapitel vom Yoga Sutra eignen sich dafür.
00:21:32: Und danach, schauen wir mal, dann ist ja auch schon Zeit vergangen.
00:21:36: Ja. Ja und egal was dann passiert, sie haben einen schönen Kontext auf ihrer
00:21:43: Webseite und haben etwas, was sie immer wieder teilen können auch in Social Media.
00:21:50: Den eigenen Unterbau.
00:21:53: Also tatsächlich, wenn ich jetzt mit Menschen spreche, dann habe ich immer die
00:21:58: Referenz zu diesen Themen.
00:22:00: Und ich spreche eben nicht aus meiner persönlichen Lebenserfahrung,
00:22:04: sondern aus der Auseinandersetzung mit diesem Wissen, was ich wertvoll finde, weiterzugeben.
00:22:13: Zum Abschluss fangen wir vielleicht nochmal ganz vorne an.
00:22:17: Wie sind Sie auf die Idee gekommen, für dieses Thema einen Podcast als Medium
00:22:24: zu wählen? Wenn Sie das noch wissen.
00:22:27: Manchmal kommen ja auch so Ideen und dann sind Sie plötzlich da. Ja.
00:22:32: Es war mir ja klar, wenn ich eine neue Selbstständigkeit reinfinden möchte,
00:22:37: dass ich irgendwie nach draußen gehen muss.
00:22:42: Und da ich das Thema hatte, habe ich dann nach dem gesucht, womit ich das am
00:22:48: besten rüberbringen kann.
00:22:50: Und dafür eignen sich halt kurze Posts nicht, wie ich finde.
00:22:56: Und dann hat mir eben Schreiben schon immer viel Freude gemacht.
00:23:00: Nur, ja, irgendwie dachte ich dann, ich ergänze es um das gesprochene Wort,
00:23:05: um das ein bisschen erlebbarer zu machen.
00:23:08: Also es war nie, ich habe, also es ist wirklich eine Idee, die ist ungefähr ein halbes Jahr alt.
00:23:13: Das ist nichts, was ich schon immer irgendwie wollte oder vorhatte.
00:23:16: Ich habe auch nicht in der Schule im Schülerradio mitgearbeitet oder dergleichen.
00:23:23: Genau, es ist alles recht frisch. Sehr schön. Ich freue mich,
00:23:28: dass Sie das gemacht haben, dass Sie gestartet sind.
00:23:31: Natürlich auch, dass ich Sie begleiten durfte ein Stück weit und wünsche Ihnen
00:23:36: weiter ganz viel Erfolg und frohes Podcasten.
00:23:40: Vielen Dank, Frau Hagedorn.
00:23:43: Liebe Hörer, liebe Hörerinnen, ich finde diese Herangehensweise an ein Thema
00:23:49: ganz spannend und ich hoffe, Sie haben die eine oder andere Idee mitnehmen können.
00:23:57: Vermutlich überflüssig zu sagen, dass Sie den Link zum Podcast Erfolg neu denken
00:24:03: und die Webseite von Marie-Thérèse Gels in den Shownotes finden.
00:24:10: Hören Sie mal rein und schauen Sie sich Ihren Auftritt bei Instagram an.
00:24:15: Ich war gestern übrigens wieder auf dem Podcast Stammtisch von Fabio Bacigalupo
00:24:21: bei podcast.de und habe ganz viele potenzielle neue Interviewpartner und Partnerinnen
00:24:29: getroffen und werde vermutlich in der nächsten Folge mit Jens Wenzel sprechen,
00:24:34: Denn Jens Wenzel hat einen Podcast mit seiner Tochter gemeinsam gestartet.
00:24:40: Und darüber werden wir sprechen. Und wenn Sie mir schon länger zuhören,
00:24:45: dann kennen Sie Jens Wenzel.
00:24:47: Jens Wenzel ist Sprecher, er spricht Hörbücher, er ist Toningenieur.
00:24:53: Wir haben auch schon zur Mikrofontechnik gesprochen.
00:24:56: Und ja, dann können Sie ihn und seine Tochter in der nächsten Folge vermutlich hier hören.
00:25:03: Ich freue mich auf jeden Fall, wenn Sie das nächste Mal wieder dabei sind und
00:25:08: wünsche Ihnen eine gute Zeit.
00:25:11: Ihre Brigitte Hagedorn.